ratiomat Geschichte - der Lebensweg einer Marke

ratiomat Geschäftsführer Adalbert Sigg
Tradition im Holzhandwerk
seit über 100 Jahren

Philosophie

Jeder Mensch ist anders! Individuelle Bedürfnisse, spezielles Aussehen und unverkennbare Charakterzüge. So einzigartig wie jeder Mensch ist, sind auch die von uns gefertigten Einbauküchen. Bei ratiomat ist jede Küche eine Unikatanfertigung. Komplett automatisch arbeitente Produktionsstraßen oder vorgefertigte Küchen aus der Massenproduktion suchen Sie bei uns vergeblich.

Aber wer ist ratiomat eigentlich? Bei uns handelt es sich um einen erzgebirgischen Küchenhersteller nahe Chemnitz, dessen Wurzeln in der Holzverarbeitung bis zu 100 Jahre zurückreichen. Seit knapp 50 Jahren fertigen wir Küchen unter dem Markennamen „ratiomat“. Was damals die Vereinigung von rationellen Ressourcenmanagement kombiniert mit der automatischen Fertigung verdeutlichte. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das Produktionskonzept von der Massenanfertigung hin zur Einzelfertigung umgestellt. Seit den letzten 20 Jahren konnten wir uns so immer weiter auf die anspruchsvolle Herausforderung der Unikatproduktion spezialisieren. Besonders im Bereich der Echtholz- und Massivholzküchen sind unsere Tischlermeister in der Lage, so gut wie jeden Ihrer Wünsche anzufertigen. Wir haben uns selbst den Anspruch gegeben, die perfekte Küche zu bauen.

Wenn Sie sich für den Kauf einer Küche bei ratiomat entscheiden, dann stehen Ihnen unsere Küchenfachberater als Projektmanager von Anfang bis zum Schluss und auch darüber hinaus zur Seite. Sei es das professionelle Aufmaß bei Ihnen zu Hause oder die Fachberatung im Küchenhaus mit der Feinplanung. Wir nehmen uns die Zeit für Sie!

Geschichte

Partner

Nutzen Sie die Angebote und Programme unserer Kooperationspartner und erhalten Sie dadurch exklusive Vorteile bei der Planung und dem Kauf einer ratiomat Einbauküche.

Umwelt

Umweltbewusstes Handeln ist kein Trend aus der Marketingabteilung, sondern die Grundlage für den Erhalt unserer Zukunft. Wir bei ratiomat bekamen in der Vergangenheit bereits die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Der Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz ist uns wichtig.

Objektbereich

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Planung und Durchführung von Objekteinrichtungen, sind wir in der Lage individuell zugeschnittene Lösungen für Sie zu realisieren. Ob Bürogebäude, Wohnsiedlungen oder Arztpraxen, unsere Fachberater haben das richtige Gespür, um Ihre Anforderungen und Vorstellungen umzusetzen. Wir sind uns durchaus bewusst, dass gerade im Objektbereich andere Kriterien gelten als beim Privatkauf von Küchenmöbeln. Durch ein hochqualifiziertes Projektmanagement können wir eine termingerechte Abwicklung der Aufträge gewährleisten.

Da die Produktqualität bei uns einen besonders hohen Stellenwert genießt, sind unsere Küchen äußerst robust und widerstandsfähig, ohne dabei auf eine anspruchsvolle Ästhetik zu verzichten. Gern stellen wir Ihnen attraktive Kompletangebote für Ihre Objekteinrichtung zusammen. Profitieren Sie von unserem Fachwissen und der Vielfalt der Möglichkeiten bei ratiomat.

Für Fragen und Anliegen bezüglich Objektgeschäfte stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Verfügung:

G. Kempe
Fon: 037291 28-200
Fax: 037291 28-149

J. Münzner
Fon: 037291 28283
Fax: 037291 28109

S. Reinhold
Fon: 037291 28-202
Fax: 037291 28-149

P. Hirt
Fon: 0371 2821146
Fax: 0371 2821148

Karriere

Wir zählen zu den größten Arbeitgebern in der Region  und sind spezialisiert auf die Fertigung von individuell geplanten Einbauküchen. Der Markenclaim „Wir bauen die perfekten Küchen“ ist zugleich der an uns selbst gestellte Anspruch. Durch jahrzehntelange Erfahrung und einem vielfältigen Produktsortiment sind wir in der Lage unseren Anspruch zu verwirklichen. Dabei sind wir immer auf der Suche nach neuen fähigen Mitarbeitern, die mit Engagement und Motivation unser Unternehmen bereichern.

  1. 1870 – 1945

    Die Geschichte des Unternehmens ist eng mit der Industriealisierung Sachsens zum Ende des 19. Jahrhunderts verbunden. Das Erzgebirge war nicht nur reichhaltig an Mineralien, sondern verfügte auch über einen hohen Baumbestand aus Fichten, Tannen und Buchen. Dadurch hat sich die Industrie vielerorts auf die Holzverarbeitung spezialisiert. So auch in Eppendorf und Leubsdorf, wo sich folgende 6 Betriebe im Zeitraum zwischen 1870 und 1894 gegründet hatten:

    • Firma Anton Findeisen
    • Paul Leonhardt KG
    • Firma Haeser und Brodt
    • Firma Schuhmann & Schmidt
    • Firma Hilde Richter
    • Firma Paul Hunger

    Zu dieser Zeit wurden aber keine kompletten Einbauküchen gefertigt, sondern Utensilien wie Quirle, Nudelrollen oder Schneidbretter. Mit der Herstellung von kleinen Wandregalen, Putzkommoden und einzelnen Vorratsschränken, wurde der Grundstein für die spätere Möbelproduktion gelegt.

    Vorratschrank und anderes Artikel aus der Preisliste 1973

  2. 1946 – 1991

    Den 2. Weltkrieg überstanden die Betriebe zwar unversehrt, doch die neuen Verhältnisse im Land hatten einschneidende Änderungen zur Folge. Mit der Enteignung der bisherigen Besitzer, wurden die Unternehmen unter treuhandlicher Aufsicht gestellt. Anschließend gingen sie wie üblich in der DDR in Volkseigentum über und wurden dem Rat des Kreises Flöha unterstellt. So entstand aus den Eppendorfer Betrieben die VEB Möbelfabrik Eppendorf und aus den Leubsdorfer Betrieben die VEB Möbelindustrie Leubsdorf. Schon bald begann in den Werken wieder wie gewohnt die Produktion von Holzerzeugnissen.

    Fertigung von Holzerzeugnissen um 1950

    Mit der Fertigung von herausziehbaren Aufwaschtischen entsprang eine Idee, welche das Leben und das Gefühl in einer Küche nachhaltig verändern sollte. Aus den Aufwaschtischen entwickelten sich zunächst Spülschränke und mit der Aufnahme von Hochschränken in die Produktion, wuchs die Idee zur Herstellung von fertigen Anbauküchen. 1959 konnte schließlich die erste komplette Küche gebaut werden. Anscheinend traf man dabei genau den Nerv der Zeit. Bereits 2 Jahre später konnten im Jahr 40.000 Einzelschränke in unterschiedlichen Formen und Ausführungen hergestellt werden.

    Ein besonderes Jahr in der Unternehmensgeschichte ist 1969. Zum Einen erfolgte am 01. Januar der Zusammenschluss mit anderen holzverarbeitenden Betrieben aus der Erzgebirgsregion zum Möbelkombinat Karl-Marx-Stadt. Zum Anderen wurde in diesem Jahr der Markenname „ratiomat“ entwickelt. Die Wortschöpfung sollte den „rationellen Arbeitsplatz und die rationelle Raumausnutzung mit zweckmäßig konstruierten und funktionell ausgestatteten Möbelteilen in aktivierender Formgestaltung“ darlegen, wie es in einer DDR-Produktbeschreibung hieß. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1989 wurden Anbauküchen wie das Modell „ratiomat 85-08“ in einer Kunststoffoberfläche sowie „Erika“ in Echtholz Eiche natur für den Export in die UdssR, BRD, Schweden und den Binnenhandel gefertigt.

    Collage ratiomat Betriebsgelände in der DDR

  3. 1992 – 2004

    Nach der Wende wurde ratiomat, wie viele andere Betriebe, unter Treuhandverwaltung gestellt, um auf die Herausforderungen eines freien Marktes vorbereitet zu werden. Nach der Auflösung der Möbelkombinate firmierte das Unternehmen unter dem Namen „ratiomat Küchenmöbel Programme Eppendorf“ neu. 1996 schließlich unter dem heute bekannten Name „ratiomat Einbauküchen GmbH“. Um aber am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, waren große Veränderungen und Investitionen notwendig.

    So wurde under anderem 1996 die Traglufthalle für die Arbeitsplattenfertigung abgerissen und durch einen 2500 m² Neubau ersetzt. Größte Veränderung war aber der Bau der 2000 fertiggestellten 4500 m² Haupthalle, in der sich heute unter anderem die Tischlerei, Lackieranlage, Lehrlingswerkstatt, Kantenbeschichtung und das Bearbeitungszentrum befinden. Insgesamt wurden am Standort Leubsdorf bis zu 35 Millionen Deutsche Mark seit 1993 investiert. Aber das lohnte, denn bereits nach 7 Jahren konnte der Umsatz verdreifacht werden. Das Erfolgsrezept bestand aus der Fertigung von individuellen Küchenmöbeln und dem Vertrieb über eigene Küchenhäuser.

    Collage Umbau der ratiom Werkshallen

  4. 2005 – heute

    Seit dem 01. September 2005 übernahm der gebürtige Allgäuer Adalbert Sigg, der vorher bei einer internationalen Beratungsgesellschaft für die Möbelindustrie tätig war, die Geschäftsführung von ratiomat. Da das Unternehmen zu dieser Zeit im Bereich der Produktion und Mitarbeiter gut aufgestellt war, lag das Hauptaugenmerk auf der Verbreitung der Marke ratiomat. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurde der Direktvertrieb mit der Eröffnung neuer Küchenhäuser unter anderem in Berlin, Leipzig und Rostock gestärkt.

    Bereits 4 Jahre später konnte das 40 jährige Bestehen unter dem Namen „ratiomat“ gefeiert werden.

    Collage zur 40 Jahre Feier von ratiomat

    2014 wurde das Corporate Design modernisiert und dem aktuellen Zeitgeist angepasst. Am Ziel die Marke ratiomat weiter in der Bundesrepublik zu etablieren, hat sich nichts geändert. So ist das Unternehmen regelmäßig auf den großen Verbrauchermesse Haus-Garten-Freizeit Messe Leipzig, Thüringen Ausstellung, Internationale Grüne Woche, Wohnideen & Lifestyle und Messe Rostock vertreten. Mit der Eröffnung neuer und der Modernisierung der bestehenden Küchenhäuser wird das Ziel konsequent weiter verfolgt.

    Um den Produktionsprozess zu verbessern wurden 2015 neue Geräte in den Maschinenpark aufgenommen, wie z.B. ein Kantenanleimaggregat, ein Frontenbohrautomat und ein Furniertisch. Ebenfalls wurde eine komplette Lackieranlage inkl. Feinsprühnebel-Löschanlage in der Fertigungshalle errichtet. Damit können in Zukunft die Hochglanzfronten im eigenen Werk hergestellt werden, um den hohen Qualitätsanspruch von ratiomat zu gewährleisten.

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