Worauf Sie bei einem Geschirrspüler achten sollten

Geschirrspüler

Spart Zeit, Energie, Wasser und schafft mehr Lebensqualität in der Küche.

Können Sie sich noch an die Zeit, in der man das Geschirr von Hand gespült und abgetrocknet hat, erinnern? Eine Aufgabe, die wohl nur die wenigsten mit Freude erledigt haben. Zum Glück sind diese Zeiten heute weitestgehend vorbei und das ist in vielerlei Hinsicht auch gut so. Mittlerweile ist der Geschirrspüler in 70% aller deutschen Haushalte nicht mehr wegzudenken. Der Geschirrspüler begeistert durch seine positive Wasserbilanz und Zeitersparnis. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Kauf eines guten Geschirrspülers achten sollten.

Bauformen

Geschirrspüler lassen sich nahezu, wie alle modernen Einbaugeräte für eine 60 cm breite Gerätenische einplanen, vorausgesetzt sie lassen sich problemlos integrieren. Bei der Geräteauswahl unterscheidet man zwischen unterbaufähig, teil- oder vollintegriert oder freistehend. Hinsichtlich ihrer Eigenschaften kann man die unterschiedlichsten Modelle einordnen in Sichtbarkeit oder mit dem Frontbild der Küche harmonisch verschmolzen.

Teil- oder vollintegrierte Geschirrspüler sind am häufigsten in der Küchenplanung vertreten. Bei teilintegrierten Geräten befinden sich die Bedienelemente sichtbar, oberhalb der Dekorfront. Bei vollintegrierten Spülern befindet sich die Steuerung an der Stirnkante der geöffneten Klappe und gibt über Hup- oder Lichtsignale am Boden die Information, ob das Gerät im Einsatz ist. Dieser Geschirrspüler ist von den anderen Schränken kaum zu unterscheiden, da das Gerät äußerlich eine dekorgleiche Küchenfront bekommt. Heißt, wer also Wert auf ein harmonisches Küchenbild legt, der sollte sich für diese Bauform entscheiden.

Unterbau- bzw. Standgeräte sind seltener anzutreffen. Diese verfügen über eine eigenständige Frontblende, die meist in neutraler Edelstahloptik oder in Weiß gehalten ist. Allerdings kann man die eigene Front des Gerätes nicht durch eine dekorgleiche Front ersetzen. Der Unterbau-Geschirrspüler besitzt keine eigene oder eine abnehmbare Abdeckplatte und muss daher in eine Nische unter die Küchenarbeitsplatte eingeschoben werden. Das Standgerät verfügt dagegen über eine eigenständige  Seitenverkleidung mit Abdeckplatte und muss frei im Raum oder neben die Küchenzeile platziert werden.

Was ist ein Maßgedeck

Üblicherweise wird die Größe des Nutzinhaltes bei Einbaugeräten in Litern angegeben. Bei Geschirrspülern ist die bestimmende Größe allerdings das „Maßgedeck“. Das ist eine festgelegte Anzahl an Geschirr-, Besteck- und Servierteilen, welche die europäischen Norm EN 50242 vorgibt. 1 Maßgedeck besteht aus:

·       Essteller ø26 cm

·       Suppenteller ø23 cm

·       Dessertteller ø19 cm

·       Untertasse ø14 cm

·       Tasse 0,2 l

·       Trinkglas 250 ml

·       Messer 203 mm

·       Gabel 184 mm

·       Suppenlöffel 195 mm

·       Teelöffel 126 mm

·       Dessertlöffel 156 mm

Geschirrspüler im Standardmaß (60 cm breit) haben ein Fassungsvermögen von 12 – 14 Maßgedecken und sind ideal für einen 3 – 4 Personenhaushalt geeignet.

Die richtige Wahl treffen

Die Maßgedecke erweisen sich allerdings als keine praktischen Größeneinheiten. Ein wichtiger Punkt sollte sein, dass das Essgeschirr, Tassen, Gläser und Besteck im Geschirrspüler komfortabel ein- und ausgeräumt werden kann. Jedes Gerät besteht aus mindestens zwei Geschirrkörben. Diese lassen sich teleskopartig herausziehen. Im Unterkorb finden meist Teller, Töpfe und Pfannen ihren Platz während im Oberkorb Gläser, Tassen und kleine Teller sortiert werden. Für das Besteck bieten sich zwei Varianten an, zum einen kann das Besteck in eine separaten Besteckschublade oder zum anderen in einem herausnehmbaren Besteckkorb einsortiert und gespült werden. Mit einfachen Handgriffen können auch die Korbsysteme höhenverstellt werden, allerdings verfügen meist die hochwertigen Geräte diese Funktion. So sind Sie variabel in der Aufteilung der Ladezonen bei Geschirr in Übergröße.

Auf was Sie achten sollten, bei der Auswahl eines neuen Geschirrspülers, ist eine hohe Energieeffizienzklasse. Zwar mögen bei einem A+++ Gerät die Anschaffungskosten höher liegen, aber bei einer 4-köpfigen Familie ist der Spüler nahezu in täglicher Benutzung und amortisiert sich daher in kurzer Zeit. Automatikprogramme mit Beladungserkennung, die nur die Menge an Wasser verbrauchen, welche wirklich zum Reinigen benötigt wird, ist ein weiteres Merkmal eines modernen Gerätes. Im Schnitt haben gute Geräte einen Wasserverbrauch zwischen 6 und 10 Litern. Ebenfalls sollte der Geschirrspüler im Betrieb nur eine geringe Lautstärke aufweisen. Es gibt bereits Geräte auf dem Markt, die mit 38 Dezibel glänzen können, diese gehören allerdings in das höhere Preissegment. Bedenken Sie das 10 Dezibel mehr hier bereits eine Verdoppelung der Lautstärke in der Wahrnehmung darstellt.

Gefördert durch: EFRE - Europäische Fonds für regionale Entwicklung